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Das Internet im Fokus der Politikwissenschaft

Die 21. Kooperationsveranstaltung des Kantons Thurgau mit der Universität Konstanz ist am Montagabend der Frage nachgegangen, wer das Internet kontrolliert.

Antworten aus der aktuellen Forschung lieferten Prof. Dr. Nils Weidmann, Universität Konstanz, und Prof. Dr. Tina Freyburg, Universität St. Gallen. Freyburg zeigte anhand ihrer Forschung zu Internet-Shutdowns in afrikanischen Ländern auf, unter welchen Bedingungen Regierungen das Internet einfach abschalten können, um die Opposition zu behindern. Anhand einer Weltkarte des Internet zeigte Weidmann, dass in Ländern, in denen bestimmte Ethnien politisch benachteiligt sind, diese auch über eine weniger gute Anbindung ans Internet verfügen.

Mit den öffentlichen Kooperationsveranstaltungen verleihen die Universität Konstanz und der Kanton Thurgau ihren guten gegenseitigen Beziehungen Ausdruck. Regierungspräsidentin Cornelia Komposch gratulierte in ihrer Begrüssung der Universität Konstanz, die im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern in Deutschland eine entscheidende Hürde genommen hat, indem zwei ihrer Forschungscluster ab Januar 2019 im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert werden. Prof. Dr. Dirk Leuffen, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs verwies unter anderem auf die enge Zusammenarbeit der Universität Konstanz mit der Pädagogischen Hochschule Thurgau.

Die Referatspräsentation können hier eingesehen werden: Referat Prof. Dr. Tina Freyburg und Referat von Prof. Dr. Nils Weidmann